Einstellungen und Motive

Focusgroups oder Gruppendiskussionen sind moderierte Gruppen von 8-10 TeilnehmerInnen, die entweder nach soziodemographischen Kriterien, der Zugehörigkeit zu einem spezifischen Lifestyle, dem Interesse für bestimmte Produkte und Freizeitaktivitäten, nach bestimmten Verhaltensweisen oder einem Mix aus verschiedenen Kriterien zusammengestellt werden. Fousgroups dienen dazu, die Motive, die den Verhaltensweisen und Einstellungen der Menschen zu Grunde liegen, offenzulegen - nicht um repräsentative Aussagen zu treffen. Wesentlich für den Erfolg von Focusgroups ist die sorgfältige Auswahl der TeilnehmerInnen. Die Feldabteilung der tfactory verfügt hier über langjährige Erfahrung auch bei komplexesten Anforderungen. Das Screening von 500 Personen für zwei Gruppendiskussionen bildet hier keine Ausnahme.

Wichtig für gute Forschungsergebnisse ist die Qualität der Moderation. Ein/e ModeratorIn von Focusgroups sollte neben einer kommunikationstechnischen Ausbildung auch über ein fundiertes Wissen über Zielgruppensprache und Zielgruppenlebensstil verfügen. Die kulturelle Differenz zwischen Moderator und Zielpersonen sollte nicht zu groß sein.

Manfred Zentner, der Leiter der Abteilung qualitative Marktforschung, bildet europaweit junge ModeratorInnen für spezifische Zielgruppenbefragungen aus. In einer möglichst entspannten Atmosphäre werden die TeilnehmerInnen motiviert, miteinander zu interagieren. Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten von Focusgroups:

  • Verbesserung von Produkten oder Dienstleistungen
  • Hilfe bei der Planung und dem Entwurf neuer Produkte oder Dienstleistungen
  • Evaluation von bereits laufenden Programmen
  • Verbesserung bei der Entwicklung von Programmen oder Strategien
  • Werbepretests
Gut ausgeführte Focusgroups können sehr komplexe Themen erfassen und in die Tiefe gehende Informationen geben.