Der Konsument als Produzent
Durch den steigenden Wettbewerb, die immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen und die Schnelllebigkeit von Produkttrends ist eine hohe Innovationsrate gefordert. Innovation als zentralem Wettbewerbsfaktor kommt somit eine immer größere Bedeutung zu. „Nicht die Grossen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen“. Wenn dieser Satz die Wettbewerbssituation auch überspitzt darstellt, so weist er doch darauf hin, dass nur der erfolgreich sein kann, der in immer kürzerer Zeit neue Ideen entwickelt und diese auch umsetzt.
In den tfactory-Kreativworkshops wird das Kreativpotenzial der Zielgruppe genutzt. Unter Anwendung verschiedener Kreativtechniken entwickelt die Zielgruppe Ideen und Konzepte, die als Grundlage für die Neu-/Weiterentwicklung von Produkt- und Kommunikationskonzepten dienen. Eine Stärke von Kreativgruppen ist, dass eine Gruppe, insbesondere eine heterogen besetzte, mehr Wissen und Lösungsansätze in bezug auf ein bestimmtes Problem einbringt, als das eine einzelne Person tun könnte.
Die Ergebnisse von Kreativgruppen geben wesentliche Inputs für Unternehmen/ Organisationen und Agenturen, auf Basis derer eine professionelle Umsetzung erfolgen kann. Zugrunde liegt hier der sogenannte Prosuming-Ansatz (eine Wortschöpfung aus den Begriffen „Producer“ und „Consumer“), der im wesentlichen besagt, dass die Zielgruppe möglichst früh in Konzeptentwicklungen miteinbezogen wird und der Konsument somit auch zum Produzenten wird.
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