Die Marke gehört dem Konsumenten
01.07.10 Wie Jugendliche mit Marken umgehen und was sie sich von ihnen erwarten
Eine Marke muss unverwechselbar und besonders sein. Dieser grundlegende Lehrsatz des Marketings gilt heute nicht mehr alleine für Marken, in einer individualisierten Gesellschaft ist er längst zu einer Pflichtaufgabe für jeden Einzelnen geworden. Das Schlagwort der „Ich-AG“ weist in die gleiche Richtung. Jeder Mensch muss sich, ob auf dem Arbeitsmarkt oder im Privaten, zunehmend nach jenen Gesetzen inszenieren, die schon lange für Marken gelten. Nicht umsonst kann man in jedem Bewerbungsratgeber lesen, wie wichtig es ist, sich selbst zu „verkaufen.“
more >>
Fitness Sportarten boomen
19.05.10 TIMESCOUT 2010: Fitnesswelle erreicht neuen Höhepunkt unter Österreichischen Jugendlichen. Weibliche Jugendliche deutlich aktiver als männliche.
40 Prozent der 11- bis 29-jährigen jungen ÖsterreicherInnen betreiben aktiv Fitness, zusätzlich laufen und joggen 35%. Im Gegensatz dazu verlieren die so genannten Trendsportarten wie Snowboard und Beachvolleyball viele ihrer aktiven AnhängerInnen.
Die Fitness-Szene ist weiblich dominiert
Besondere Fitnessaffinität weisen die 20- bis 29-jährigen und die Mädchen und jungen Frauen auf. Von Ihnen sind 45% im Fitnesscenter oder im hauseigenen Fitnessraum aktiv. Deutlich größer als bei der männlichen Jugend ist auch die Zahl der aktiven Läufer/Jogger in der Gruppe der Mädchen und jungen Frauen. Über 40% von ihnen ziehen regelmäßig die Laufschuhe an.
Adidas ist die beliebteste Sportmarke
Apropos Sportschuhe: Die am häufigsten verwendete Schuhmarke ist Adidas, gefolgt von Nike und Puma. Geht es um Sportbekleidung, so greifen über 50 Prozent der jungen FitnessfreundInnen am liebsten zu Klamotten von Adidas. more >>
Markenbewusstsein Jugendlicher
17.05.10 TIMESCOUT 2010: Marken leisten immer größeren Beitrag zur Identitätsfindung und Gruppenbildung unter Jugendlichen
Marken leisten einen zunehmend wichtiger werdenden Beitrag zur Persönlichkeits- und Gruppenbildung im Jugendalter. Das ergab die Jugendmarkenanalyse, die im Rahmen der turnusmäßigen Jugendstudie TIMESCOUT erstellt wurde. Neben der guten Qualität müssen Marken vor allem in den Bereichen Statusbildung, Gemeinschaftsbildung und Identitätsbildung für Jugendliche einen ganz konkreten Nutzen erbringen. So erwarten sich fast 70 Prozent der Jugendlichen, dass Marken aufgrund ihres hohen Preises dem Verwender ein exklusives, gehobenes Image verleihen. Dieser Wert ist innerhalb eines Jahres um mehr als 5 Prozentpunkte gestiegen. Über 50 Prozent der Jugendlichen verwenden Marken dann, wenn sie zu ihrem Lebensstil passen und auch von ihren Freunden genutzt werden. Und für fast 50 Prozent sind Marken auch eine relevante weltanschauliche Größe. Sie müssen Werte und Einstellungen transportieren, mit der sie sich identifizieren und an der sie sich orientieren können.
more >>
Jugend und Mobilität
06.04.10 Junge Deutsche haben Fahrerlaubnis, fahren aber kaum Auto
In der aktuellen Ausgabe (16. Welle) der deutschlandweit durchgeführten Jugendtrendstudie TIMESCOUT wurde insbesondere der Einstellung der jungen Deutschen zu Auto und Autofahren auf den Grund gegangen. Befragt wurden 1.200 Jugendliche und junge Erwachsene in sechs deutschen Großstädten.
Fahrerlaubnis ja, Autofahren nein
75% der 20- bis 29-jährigen Deutschen haben eine Fahrerlaubnis, aber 45% der FahrerlaubnisbesitzerInnen fahren kaum Auto. Darüber hinaus sind fast 80% der Befragten der Auffassung, dass man in der Stadt aufgrund des gut ausgebauten öffentlichen Verkehrs kein Auto braucht. Weitere 45% der jungen Deutschen finden „Leute, die dicke Autos fahren, unsympathisch“ und fast 40% sind der Auffassung, dass „Autos heute nicht besonders angesagt sind“.
more >>
Die Trendmedien 2010
11.03.10 Jugend und Medien 2010
Das Mediennutzungsverhalten Jugendlicher und junger Erwachsener von 11 bis 39 Jahren stand in der 16. Welle der MeinungsführerInnenstudie TIMESCOUT, im Rahmen derer 1.200 Personen in ganz Deutschland befragt wurden, im Mittelpunkt des Interesses.
Internet, Fernsehen und Kino sind die beliebtesten Medien
Das Internet bleibt erwartungsgemäß das wichtigste Medium, gleichzeitig stellt dessen Nutzung auch eine der wichtigsten Freizeitaktivitäten dar. 68 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gaben an, sich in ihren Mußestunden häufig mit dem Internet zu beschäftigen. Dementsprechend groß ist auch der Anteil, den das Internet am gesamten Medienbudget einnimmt: 44 Prozent der Zeit, die man mit Medien verbringt, entfallen auf das Internet, 24 Prozent auf das Fernsehen. Hier spielen vor allem die Privatsender eine wichtige Rolle. Pro7 bleibt der mit Abstand beliebteste Sender der jungen Deutschen, gefolgt von RTL und MTV. Das Radio beansprucht noch 12 Prozent, Printmedien 10 Prozent des Medienbudgets. Auf andere Medien, etwa Spielkonsolen oder Mobiltelefone, entfallen die restlichen 11 Prozent. Die gleichzeitige Nutzung unterschiedlicher Medien ist hier längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden, vor allem Internet und Fernsehen werden oft parallel genutzt – 61 Prozent der männlichen und 56 Prozent der weiblichen Befragten gaben an, diese beiden Medien zumindest manchmal synchron zu nutzen.
more >>
Die HipHop-Szene
19.11.09 HipHop – Die wichtigste Musikszene
Die HipHop-Szene ist die drittwichtigste Jugendszene in Deutschland, allerdings mit stark fallender Tendenz. War sie im Jahr 2004 mit einer Zugehörigkeitsquote von einem Viertel noch die mit Abstand beliebteste Szene, waren es 2008 nur mehr knapp 18 Prozent die angaben, Teil der HipHop Szene zu sein, während vor allem Fitness und House (siehe dazu die Beiträge weiter unten) konstant an Bedeutung gewonnen haben. Dieser Attraktivitätsverlust lässt sich nicht zuletzt auf das zunehmend schlechter werdende Image der Szene zurückführen, die vor allem unter höher gebildeten Jugendlichen den Ruf bekommen hat, etwas „Prolliges“ an sich zu haben. Denn während (deutsche) HipHop Acts wie „Die fantastischen Vier“ oder die „Beginner“ ihre Anhängerschaft auch aus bildungsnahen Milieus rekrutieren konnten, dominieren heute Gangsta-Rapper im Stil von Bushido und Sido den Markt, Künstler, die mit ihren Ghetto-Attitüden Gymnasiasten und junge Erwachsenen kaum mehr begeistern. Die Szene hat trotzdem besonders unter den männlichen Jugendlichen noch eine große Anhängerschaft. 22 Prozent der männlichen (im Vergleich zu 13 Prozent der weiblichen) Jugendlichen und jungen Erwachsenen fühlen sich ihr zugehörig. Mit zunehmendem Alter verliert die Szene aber deutlich an Attraktivität. Während sich noch 27 Prozent der 11-14jährigen als Szenegänger deklarieren, sind es unter den 25-29jährigen nur mehr 15 Prozent.
more >>
Die Computer-Szene
22.10.09 Die digitale Avantgarde der Computerszene
Die Computerszene ist die in Deutschland zweitwichtigste Szene nach der Fitnessszene. Etwas mehr als 18 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen fühlen sich ihr zugehörig. Anders als andere Szenen, die im Laufe der Jahre teils massiven Entwicklungen, die Zugehörigkeit betreffend, unterworfen waren, bleibt die Computerszene in etwa konstant. Auch was die Altersstruktur der Szene betrifft offenbart sich hier eine bemerkenswerte Konstanz, mit Ausnahme der 20-24jährigen, die hier unterrepräsentiert sind. Lediglich im Verhältnis der Geschlechter gibt es hier ein Ungleichgewicht, wenig überraschend sind die Männer hier deutlich überrepräsentiert, während sich 25 Prozent von ihnen dieser Szene zugehörig fühlen, sind es unter den weiblichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen lediglich 11 Prozent. Dieses Verhältnis zeigt sich auch, wenn es um jene Personen geht, die mit dieser Szene gar nichts anfangen können: ein Drittel der Frauen gibt an, die Szene abzulehnen.
more >>
Die Fitness-Szene
14.10.09 Körperbilder, Werte und Einstellungen in der Fitness-Szene
Die Fitness-Szene hat sich im Laufe der letzten Jahre zur größten Jugendszene in Deutschland entwickelt. 24 Prozent der jungen Deutschen zwischen 11 und 39 Jahren fühlen sich dieser Szene zugehörig, im Alterssegment der 20- bis 29jährigen sind es sogar 30 Prozent. Dabei sind die Männer leicht überrepräsentiert, 27 Prozent von ihnen geben an, dazuzugehören – bei den Frauen sind es immerhin 21 Prozent. Damit ist sie sowohl unter den Männern als auch unter den Frauen die wichtigste Szene. Die hohe Relevanz dieser Szene wird nicht nur darin deutlich, dass sich ihr viele Menschen zugehörig fühlen, sondern auch darin, dass sie die momentan angesagteste Szene ist: fast 60 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sie gerade besonders „in“ ist. Warum ist nun diese Szene gegenwärtig besonders stilprägend?
more >>
Szenepanorama 2009
6.10.09 Einstellungen und Werte in modernen Jugendszenen.
Jugendszenen sind nicht nur Stil-, sondern auch Wertegemeinschaften. Das heißt, dass sich Szeneangehörige nicht nur über gemeinsame ästhetische Vorlieben, wie zum Beispiel bestimmte Dresscodes, definieren. Szenezugehörigkeit drückt sich vielmehr auch in einem geteilten Wertekanon und spezifischen Konsummustern aus. Um herauszufinden, worin diese gemeinsamen Vorlieben bestehen und in welchen Punkten man von szeneübergreifenden Trends sprechen kann, wurden die Daten der aktuellen 15. Welle der von tfactory durchgeführten Jugendstudie TIMESCOUT , in der 1.200 junge Deutsche im Alter von 11-39jährigen befragt wurden, nach der Zugehörigkeit zu den wichtigsten Jugendszenen (Fitness, Computerszene, HipHop und House) ausgewertet und analysiert.
more >>
Die Jugend in der Krise
19.03.09 Weniger frei verfügbares Einkommen.
Die ökonomische Krise hat die Jugend erreicht. Das zeigen die aktuellen Daten der österreichischen Jugendstudie „TIMESCOUT“. Erste deutliche Anzeichen eines neuen jugendlichen Krisenbewusstseins: Die Jugend gibt weniger Geld für Ausgehen, alkoholische Getränke und Zigaretten aus. Im Gegensatz dazu wird mehr gespart. Zudem zeigt sich, dass große Teil der Jugend heute weniger Geld im Monat zur Verfügung haben als noch vor einem Jahr. Besonders die 20- bis 29-jährigen, also die jungen Erwachsenen, sind vom Einkommensrückgang betroffen. Um bis zu 50 Euro reduziert sich in dieser Gruppe das monatlich frei verfügbare Einkommen.
more >>
Jugendwerte 2009
17.03.09 Freundschaft, Ehrlichkeit und Gesundheit sind die wichtigsten Werte der jungen Deutschen
Im Rahmen der 15. Welle der Jugendstudie TIMESCOUT wurden diesmal die Werthaltung und Einstellungen der jungen Deutschen unter die Lupe genommen - und es zeigten sich interessante und teilweise überraschende Ergebnisse. War zu erwarten, dass Freundschaft und Ehrlichkeit im Zentrum der Lebenswerte der jungen Generation stehen, kommt die große Bedeutung des Themas Gesundheit doch überraschend.
more >>
Neueste Entwicklungen am Handymarkt
23.02.09 Jugendliche sind Fans von Sony Ericsson
Freunde versorgen Jugendliche mit Musik für das Handy
Sony Ericsson ist die von Jugendlichen am häufigsten genutzte Handymarke. Das ergab die 15. und neueste Untersuchungswelle der Jugendstudie TIMESCOUT des Hamburger Marktforschungsinstituts tfactory. Im Rahmen der Studie wurden im Dezember 2008 insgesamt 1200 junge Deutsche (900 11- bis 29-jährige und 300 30-bis 39-jährige) befragt.
more >>
Internet kills the TV-Star
03.03.2008: Junge MeinungsführerInnen wenden sich vom Fernsehen ab
Abnehmende Fernsehnutzung: 50 Prozent der jungen deutschen MeinungsführerInnen (11 bis 29 Jahre) geben an, das Medium Fernsehen heute weniger als früher zu nutzen. Dabei wächst der Anteil der TV-Verweigerer mit zunehmendem Alter: Bei den 20- bis 29-jährigen liegt er bereits bei über 60%. Am stärksten leiden die öffentlich-rechtlichen TV-Sender unter der neuen Fernsehdistanz der Jugend. Mit ihrem Programmangebot können sich weite Teile der Jugend nicht identifizieren: Rund 2/3 sprechen sich angesichts des aktuellen Programms gegen Rundfunkgebühren aus.
more >>











